#125 Jahre P&C: Unsere Customer Journey

5 Min Lesedauer Handel, Mode & Trends

Auf einen Blick

  • Bereits 1911 erreichten unsere Kundinnen und Kunden Kataloge mit detaillierten Maßanleitungen direkt zu Hause.
  • 1955 versendeten wir exklusive Einladungen zum Winterschlussverkauf per Post.
  • Heute verbinden wir Social Media, Onlineshop, App und Stores zu einem vernetzten Einkaufserlebnis.
  • Unser Ziel ist seit jeher gleich geblieben: Wir möchten dort sein, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen.

Elegant gekleidet steht er am Eingang unseres Hauses und begrüßt jeden Kunden höchstpersönlich. Vor 125 Jahren gehörte genau das zum guten Ton – und war der Beginn eines besonderen Einkaufserlebnisses bei Peek & Cloppenburg. Doch schon damals dachten wir über die Ladentür hinaus. Wir wollten unsere Kundinnen und Kunden nicht nur im Store erreichen, sondern auch zu Hause mit ihnen in Kontakt bleiben. Was heute selbstverständlich erscheint, war damals ein Zeichen für Innovation: der direkte Dialog über neue Kontaktpunkte.

1911: Als der Katalog nach Hause kam

Bereits 1911 schickten wir unseren Kunden einen 40-seitigen Katalog per Post. Mit dabei: detaillierte Maßanleitungen, die den Einkauf auch außerhalb unserer Häuser möglich machten. Damit gehörten wir zu den Pionieren im Versandhandel. Wir schufen eine Verbindung zwischen unserer Marke und dem Zuhause unserer Kundinnen und Kunden – lange bevor es E-Mails, Onlineshops oder Apps gab. Auch 1955 setzten wir auf diesen persönlichen Kontakt. Unsere Stammkunden erhielten eine exklusive VIP-Einladung zum Winterschlussverkauf – natürlich ebenfalls per Post. Marketing war damals analog. Doch die Idee dahinter ist uns bis heute vertraut: Wir möchten unsere Kundinnen und Kunden gezielt ansprechen, sie inspirieren und ihnen besondere Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Von der analogen Welt zur vernetzten Customer Journey

Heute hat sich die Art, wie Menschen einkaufen und mit Marken in Kontakt treten, grundlegend verändert. Die Customer Journey verläuft nicht mehr nur zwischen Eingang, Verkaufsfläche und Kasse. Unsere Kundinnen und Kunden entdecken vielleicht ein Outfit auf Social Media, lassen sich im Onlineshop inspirieren und nutzen anschließend unsere App. Im Store kommen weitere Kontaktpunkte hinzu – beispielsweise Click & Collect oder das Fashion Phone. Dabei geht es nicht darum, welchen Kanal jemand nutzt. Entscheidend ist, dass die einzelnen Möglichkeiten miteinander verbunden sind. Unsere Journey ist ein vernetztes Erlebnis, bei dem die Grenzen zwischen online und offline zunehmend verschwinden. Jeder Kontaktpunkt ergänzt den nächsten und macht den Einkauf flexibler.

Omnichannel: Wenn online und offline zusammenwachsen

Ein Beispiel dafür ist die Verbindung von Onlineshop und Verkaufsfläche. Findet eine Kundin oder ein Kunde einen gewünschten Artikel nicht in der passenden Größe oder Farbe im Store, muss die Suche nicht enden. Der Artikel kann einfach digital bestellt werden. So wird aus einem fehlenden Produkt auf der Fläche kein Abbruch der Customer Journey. Stattdessen geht der Einkauf nahtlos über den nächsten Kanal weiter. Auch Click & Collect verbindet unsere digitalen Angebote mit dem Besuch im Store. Die Kundinnen und Kunden können online auswählen und ihre Bestellung vor Ort abholen. Unsere Services sollen dabei nicht nebeneinanderstehen. Sie sollen sich ergänzen und den Einkauf so gestalten, wie er zum jeweiligen Bedürfnis passt.

Der Kunde steht im Mittelpunkt – über jeden Kanal

Bei allen technischen Entwicklungen bleibt eines unverändert: Unsere Kundinnen und Kunden stehen im Mittelpunkt. Ob Katalog im heimischen Briefkasten im Jahr 1911, VIP-Einladung per Post 1955 oder App und Onlineshop heute – die Kontaktpunkte mit unserer Marke haben sich in den vergangenen 125 Jahren gewandelt. Unser Anspruch ist jedoch derselbe geblieben. Wir möchten erreichbar sein, Inspiration geben und unseren Kundinnen und Kunden ein Einkaufserlebnis bieten, das zu ihrem Alltag passt. Dabei kann die Reise ganz unterschiedlich beginnen. Vielleicht entsteht der erste Impuls auf Social Media. Vielleicht führt der Weg direkt in einen unserer Stores. Oder ein digitaler Service steht am Anfang. Wichtig ist, dass unsere Kundinnen und Kunden ihren Weg flexibel fortsetzen können – ohne unnötige Unterbrechungen.

125 Jahre Innovation: Was bleibt, was verändert sich?

Ein Blick auf unsere Geschichte zeigt: Innovation bedeutet nicht immer, etwas völlig Neues zu erfinden. Oft geht es darum, bestehende Bedürfnisse besser zu verstehen und neue Wege zu finden, sie zu erfüllen. Der Katalog von 1911 brachte unsere Angebote direkt nach Hause. Die Einladung zum Winterschlussverkauf schuf eine persönliche Verbindung zu unseren Stammkunden. Heute ermöglichen digitale Services und vernetzte Kanäle ein Einkaufserlebnis, das sich über viele Kontaktpunkte erstreckt. Die Technologien haben sich verändert. Auch die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden entwickeln sich weiter. Deshalb prüfen wir immer wieder, wie wir unsere Services sinnvoll miteinander verbinden können. Dabei steht nicht der einzelne Kanal im Vordergrund, sondern das gesamte Erlebnis.

Unsere Customer Journey geht weiter

125 Jahre P&C stehen für eine Geschichte voller Veränderungen. Von der persönlichen Begrüßung im Haus über den Katalog im Briefkasten bis zur digitalen Inspiration und Bestellung. Wir haben neue Kontaktpunkte geschaffen, bestehende Angebote weiterentwickelt und die Verbindung zwischen unseren Häusern und der digitalen Welt ausgebaut. Was uns dabei antreibt, ist damals wie heute derselbe Gedanke: Wir sind genau dort, wo unsere Kundinnen und Kunden uns brauchen. Die Customer Journey endet deshalb nicht zwangsläufig an der Verkaufsfläche. Sie kann online beginnen, im Store weitergehen und digital abgeschlossen werden – oder genau umgekehrt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wege miteinander zu verbinden und daraus ein Einkaufserlebnis zu machen, das persönlich, flexibel und relevant bleibt.

Entdecke unsere Welt und erlebe, wie wir Tradition mit Innovation verbinden – online und in unseren Stores.

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